Wir über uns    


Home ] Modelle ] Restauration ] Umbauten ] Zubehör ] Preise ] Fotogalerie ] [ Wir über uns ] Impressum ] Links ]

 



Zurück



 

 

Infos Elektrorolleranhänger




 

Pressemitteilung der e-bility GmbH, Remagen vom 28.08.12


Hol- und Bringservice möglich

<u>Hol- und Bringservice möglich</u>

 

Artikel im Nürburger vom Dezember 2011

 

Artikel in der Rhein-Zeitung vom 07. Oktober 2009

 

Artikel im Tourenfahrer vom 26. Mai 2009

 

Artikel in der Zeitschrift "Y-BERHOLSPUR.DE" der Handwerkskammer Koblenz vom 21.03.07

Fahrlehrer und Meister mit Erfindergeist

Andreas Schmidt und sein patentierter „Einrad-Nachläufer am Motorrad“

Eigentlich gibt es ja schon alles, das Rad muss niemand neu erfinden. Und doch entwickeln clevere Handwerksmeister immer neue Produktideen, die richtig rundlaufen. Werkzeugmachermeister Andreas Schmidt aus Sessenbach ist solch ein Erfinder.

Werkzeugmachermeister Andreas Schmidt arbeitet eine 1942er Harley Davidson, die ihre Karriere als Militärmaschine begann, für seine Partnerin auf - natürlich inklusive „moppedhänger“.
Werkzeugmachermeister Andreas Schmidt arbeitet eine 1942er Harley Davidson, die ihre Karriere als Militärmaschine begann, für seine Partnerin auf - natürlich inklusive „moppedhänger“.
Der gedämpfte Einrad-Nachläufer hält Bodenkontakt und legt sich mit in die Kurve. - Foto: privat
Der gedämpfte Einrad-Nachläufer hält Bodenkontakt und legt sich mit in die Kurve. - Foto: privat

Seinen „Einrad-Nachläufer am Motorrad“, so die patentrechtliche Bezeichnung, produziert und vermarktet er unter der Bezeichnung „moppedhänger“ und betont, dass es sich „nicht um einen An-Hänger handelt“. Etwa zwei Jahre dauerte die Entwicklung bis zur Erteilung der Betriebserlaubnis durch den TÜV. Sein rollendes Gepäckabteil geht mit dem Motorrad eine feste (jederzeit mit wenigen Handgriffen lösbare) Verbindung als „drittes Rad am Wagen“ ein.

Uneingeschränkter Fahrspaß

„Das wirklich Neue an meiner Konstruktion ist, dass Fahrdynamik und Kurvenlage des Motorrades unverändert bleiben. In die Karosserie des ziehenden Motorrads selbst greife ich nicht ein, für die erforderlichen Streben und Befestigungen nutze ich vorhandene Schraubverbindungen. Der „moppedhänger“ muss zwar in die Papiere der Zugmaschine eingetragen werden, ist selbst aber zulassungsfrei und bekommt ein Folgekennzeichen. Durch die zulässige Höchstgeschwindigkeit von mehr als 60 km/h darf der Cruiser damit auch auf die Autobahn.“

Man merkt, dass sich Andreas Schmidt mit der Straßenverkehrsordnung bestens auskennt. Kein Wunder, schließlich betreibt er seit 1998 eine erfolgreiche Fahrschule (www.fs-andreasschmidt.de). Für seine berufliche Karriere spielte die Bundeswehr eine entscheidende Rolle. Der Werkzeugmachergeselle trat 1981 seinen Wehrdienst bei der Waffeninstandsetzung in Rennerod an. Später nutzte er das Angebot, mit der Verpflichtung auf 12 Jahre eine Stelle als Fahrlehrer anzutreten und erwarb alle Fahr- und Ausbilderlizenzen.

Zwei Standbeine

1990 stieg er bei der HwK Koblenz in die Meistervorbereitung in seinem ursprünglichen Beruf ein, die er freitags und samstags durchzog. „Ich wollte mir selbst beweisen, dass ich ein Mehr an Wissen und Können leisten kann, mir aber auch ein zweites Standbein zu den Perspektiven als Fahrlehrer aufbauen“, blickt der heute 45-Jährige zurück. Seine Berufsförderung nutzte er für eine Lehre als Kunststoffschlosser, um sich „fit im Umgang mit dem Werkstoff der Zukunft“ zu machen. Nach dem Ausscheiden aus der Bundeswehr arbeitete er rund fünf Jahre als Meister in der Rehatechnik, bis er überraschend das Angebot zur Übernahme der Fahrschule bekam.

Ergänzend zu den Gesprächen mit dem Berufsförderungsdienst der Bundeswehr (BFD) hatte Andreas Schmidt auch Rat in der HwK Koblenz gesucht - und gehört damit zu den Pionieren des späteren Beratungszentrums Bundeswehr-Wirtschaft unter dem Dach der Kammer, das aus der Alltagspraxis heraus 1999 seine Gestalt bekommen hat. Auch für die spätere Patentrecherche und -anmeldung nutzte er die HwK-Beratung. Im Herbst 2006 ließ er seinen Handwerksbetrieb in die Handwerksrolle eintragen und legt jetzt – neben dem Fahrschulbetrieb – mit dem Bau seiner individuellen „moppedhänger“ los  (www.moppedhaenger.de).

www.moppedhaenger.de * der anhänger für den ungetrübten fahrspaß *



                                       moppedhaenger * Bettina Schmidt * Weststraße 12 * 56237 Sessenbach * Telefon/Fax 02601 - 1295